theatercombinat english

theatercombinat
die arbeiten des theatercombinat erschaffen neue, experimentelle aktions- und wahrnehmungsräume zwischen theater, installation, choreografie, performance und diskurs. die raumspezifischen arbeiten entstehen in zeiträumen von einer woche bis zu vier jahren: in schlachthöfen, rohbauten, schwimmstadien, theatern, baugruben, auf plätzen oder am flussufer, in städten wie berlin, düsseldorf, wien, hamburg, podgorica (cg), braunschweig oder genf (ch) in zusammenarbeit mit bildenden künstlerInnen, tänzerInnen, architektInnen, schauspielerInnen, theoretikerInnen, musikerInnen und leidenschaftlichen dilettanten. themenfelder raumchoreographische recherchen, chorische improvisation mit text, kommunikation von zuschauerInnen und darstellerInnen in nicht voneinander getrennten räumen, raumforschung in verschiedenen architekturen, stadtinterventionen, sowie alternativen von öffentlichkeit.

theatercombinat 2008 claudia bosse (künstlerische leitung), christine standfest (dramaturgie), gerald singer, astrid mayer/lena wicke (produktion) und gäste u.a. anne bennent, aurelia burckhardt, andreas gölles, simon häfele, oliver losehand, wolfgang musil, tanya petkova, liesl raff, alexander schellow, dorothea schürch, doris uhlich, sky unlimited (presse).

theatercombinat wurde ende 1996 in berlin gegründet von claudia bosse, dominika duchnik, heike müller und silke rosenthal. ab 1999 theatercombinat wien. tätig in unterschiedlichen konstellationen: mit claudia bosse (seit 1996), andreas pronegg (06-08 1997 und 1999- 2004), christine standfest (seit 1997) und josef szeiler (1998-2002), sowie markus keim (1999-2005), doris uhlich (seit 2002), gerald singer (seit 2005) u.v.a.

es besteht eine kooperation mit dem theatercombinat berlin (d) und der association genèveberlin (ch)

theatercombinat in derraum!, anton von webern platz 1, im alten anatomie gebäude, 1.stock links, 1030 wien. kontakt: produktion@theatercombinat.com oder tel +fax ++431/5222509


2006 - 2009arbeitet theatercombinat an der serie „tragödienproduzenten“: ein prozess der konfrontation historischer theatermodelle, ihrer politischen systeme und repräsentationtechniken als untersuchung der gegenwart. die ausgewählten texte sind ein schnitt durch die geschichte und die theatergeschichte. sie beziehen ihre geschichtlichen und mythologischen hintergründe aus der antike und bearbeiten historische umbruchkonstellationen. die texte sind dokumente unterschiedlicher epochen: antike, renaissance, barock und gegenwart. „tragödienproduzenten“ ist ein projekt initiiert unter der leitung von claudia bosse in zusammenarbeit mit gerald singer, christine standfest, doris uhlich, lena wicke und gästen.

tragödienproduzenten bislang:
die perser von aischylos. 3 ortsspezifische inszenierungen 2006 in wien und genf (eine koproduktion von théâtre du grütli, association genèveberlin und theatercombinat), 2008 in braunschweig (gemeinschaftsproduktion mit festival theaterformen und staatstheater braunschweig), regie/choreografie claudia bosse.

coriolan von shakespeare und das produktionsmodul turn terror into sport, eine massensteppchoreografie im öffentlichen raum (koproduktion mit tanzquartier wien) 2007 in wien und einem labor in kooperation mit GRÜ/théâtre du grütli, festival de la batie, genf. regie/choreografie claudia bosse.

phédre von racine/seneca, 2008 in genf in französischer sprache (eine koproduktion von théâtre du grütli, association genèveberlin und theatercombinat), regie/choreografie claudia bosse.


vorschau 2009
april - juni 2009 installationen, neuinzenierungen und wiederaufnahmen aller texte und realisierungsmodelle der serie in wien - material für den "tragödienproduzentenmultihybrid", abschluss der serie "tragödienproduzenten" im herbst 2009.


theatercombinat 1996-2008 (doku ausgewählter arbeiten)

15.10. - 4. 11. 2008 bambiland08 - eine choreografische stadtkomposition, text von elfriede jelinek, (interventionen in kooperation mit mak/museum für angewandte kunst, orange 94.0) 6.- 10. juni 2008 festival theaterformen: die perser mit chor von 500 bürgerInnen in braunschweig. 22. april 2008 premiere phèdre racine/seneca im maison de faubourg, genf, eine koproduktion mit dem thèâtre du grütli. vorstellungen bis 4.mai 2008. premiere coriolan am 17/10/ 2007 in thepalace, hütteldorfer strasse 112. 15/09/2007 um 18.30h städtische massenintervention mit 100 wiener bürgerInnen: turn terror into sport auf dem maria theresia platzin wien in kooperation mit dem tqw , produktionsmodul im rahmen von coriolan. buchpräsentation am 3/9/2007 "skizzen des verschwindens - theatrale raumproduktionen" hrsg. claudia bosse, christina nägele. 1.+2/09/2007 turn terror into sport um 18.00h: massenintervention mit 100 genfer bürgerInnen auf dem place neuve in genf in kooperation mit dem théâtre du grütli und dem festival de la bâtie. ab april 2007 proben zu coriolan von shakespeare, 2. teil der serie tragödienproduzenten. 1.4.2007 radiofassung von die perser im ORF kunstradio, eine produktion von werner möbius und theatercombinat. 06/12/2006 premiere die perser von aischylos (tragödienproduzenten) im leerraum unter der maraiahilferstrasse, wien. 13/11/2006 premiere les perses (producteurs de tragédie) am neuen grü, genf. 15/10-13/11 proben genf. 07/2006 chorführertraining für die perser von aischylos grü500 am thèâtre du grütli, genf. april 2006 umzug in das neue headquarter: derraum! in der anatomie der alten veterinärmedizin,1.stock links, am anton von webern platz 1,1030 wien. seit 02/2006 recherche und proben zu tragödienproduzenten 1. 2.09.2005 premiere von ballet palais und eröffnung palais donaustadt (seit juni 2005), ein temporärer installativer kunstraum in der donaucity wien mit archiv im palais, kino im palais, picknick am wegesrand und kino im palais. 29.03/2005 – 6.04/2005 und 24.04/2005 – 30.04.2005 ou est donc le tableau in den nestroysälen im nestroyhof, 2.bezirk in wien, dazu probenarbeit seit august 2004, anfang märz vortrag bei „inventory“ im tanzquartier wien, 28.01/2005 – 3.04/2005 clubraum im urlaub bei UPDATE im künstlerhaus. seit 09/2004 firma raumforschung recherche und montagsclubRAUM zieglergasse 40 ecke westbahnstrasse 1070 wien - diskursive veranstaltungsserie zur "produktion des raums" 05-06/2004 heiner müller mauser premiere hamburger fassung auf kampnagel hamburg 05/2004 workshop in wien zu mauser mit dem nationaltheater montenegro 01/ 2004 materialraum, installation+ diskussionen in der künsterlerhaus passage wien + herausgabe der publikation anatomie sade/wittgenstein - eine choreographische theaterarbeit in 3 architekturen im triton verlag, wien. 05-10/2003 mauser , in podgorica , montenegro. in kooperation mit nationaltheater montenegro, kampnagel hamburg (im rahmen von "an die nachgeborenen"), ermöglicht durch die kulturstiftung des bundes (d) und unterstützt von kulturkontakt austria und die erste. premiere 02.10.03 in podgorica. 7.02/2003 anatomie sade/wittgenstein im tanzquartier wien, einmalige skizze in räumen der repräsentation im rahmen von "embodyment" kuratiert von mark tompkins. 8-10/2002 anatomie sade/wittgenstein (body and building under construction) mit bauarbeitern im rohbau von BKK-3 http://www.bkk-3.com / lerchenfelder gürtel, wien. 5/ 2002 wien umgehen, ein topographisches projekt, tanzquartier wien, madcc psukb geht mit floridsdorfern für 50€ essen. 6/2002 SCHLAFgegen düsseldorf, 5tägige stadt/ schlafinstallation im rahmen von city-mapping/theater der welt 2002 http://www.theaterderwelt.de. 2001 dokumentation massakermykene für maske und kothurn, zeitschrift der wiener theaterwissenschaften und anatomie sade/wittgenstein, d.h. körperforschung, choreographien, leseversuche + nachtspaziergänge, 1jahr  6/2001 sieben, einladung zum festival der regionen, juni 2001: 7 darsteller organisieren eine 7 tage und nächte lesung der bevölkerung des mühlviertels vom alten testament in sieben ortschaften http://www.fdr.at 1/1999 - 12/2000: massakermykene (aischylos: orestie, bertolt brecht: fatzer-fragment, schlachthof st. marx, wien) 2 jahre, 15 veröffentlichungen zwischen 36 minuten und 36 stunden dauer http://go.to/massakermykene 4/2000: massakermykene XII: eine politisch korrekte ästhetische maßnahme (klub shabu, albertinapassage wien, 3mal 1h). 1998: bertolt brecht: fatzer-fragment (théàtre du grütli, schweizer erstaufführung, genf ch, 4 monate +18 präsentationen). 1997: sylviane dupuis: ich, maude oder la malvivante (parochialkirche/podewil berlin, festspielhaus hellerau dresden), weiterarbeit (dtsch.fassung) von 1996 in genf am theatre du grütli la malvivante, elfriede jelinek: sinn egal. körper zwecklos (uraufführung; festival reich und berühmt, berlin-podewil d/ 1ne woche+ 3 veröffentlichungen). 1996/1997: heiner müller: mauser (klosterruine/podewil berlin d/ 7 monate + 7 veröffentlichungen, festival de verbier ch /10 tage + 1ne veröffentlichung).

 

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