theatercombinat ist eine künstlerInnenformation um die regisseurin claudia bosse. die produktionen erschaffen neue, experimentelle aktions- und wahrnehmungsräume zwischen theater, installation, choreografie, performance und diskurs. die raumspezifischen arbeiten entstehen in zeiträumen von einer woche bis zu vier jahren: in schlachthöfen, rohbauten, fabrikshallen, schwimmstadien, theatern, baugruben, auf plätzen oder am flussufer, in städten wie berlin, düsseldorf, wien, hamburg, podgorica (cg), braunschweig oder genf (ch). die projekte werden realisiert in zusammenarbeit mit bildenden künstlerInnen, tänzerInnen, architektInnen, schauspielerInnen, theoretikerInnen, musikerInnen, leidenschaftlichen dilettantInnen u.v.a. und umfassen stadtinterventionen, raumchoreografien, hybride theaterarbeiten in gesamträumen, chorische sprach-choreografien, theaterentwürfe mit anderen öffentlichkeiten, installationen, sowie diskurse zu theorien der praxis.
theatercombinat unter der künstlerischen leitung von claudia bosse, in zusammenarbeit mit christine standfest (theoretikerin, performerin), gerald singer (dramaturg, performer), edit rainsborough (produktion) sowie alexander schellow (raum), aurelia burckhardt, doris uhlich und zahlreichen internationalen gästen
theatercombinat wurde ende 1996 in berlin gegründet von claudia bosse, dominika duchnik, heike müller und silke rosenthal. ab 1999 theatercombinat wien. tätig in unterschiedlichen konstellationen: mit christine standfest (seit 1997), doris uhlich (seit 2002), gerald singer (seit 2005). wichtige ehemalige mitstreiter des theatercombinat wien sind josef szeiler (bis 2002), andreas pronegg (bis 2004), markus keim (bis 2005).
die vielen anderen beteiligten sind bei den jeweiligen projekten zu finden
es besteht eine kooperation mit dem theatercombinat berlin (d) und der association genèveberlin (ch).
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publikationen
bambiland08 – choreographische stadtkomposition, wien
2008, hg. von claudia bosse, astrid mayer, christine standfest
coriolan – wien 2008, hg. von claudia bosse, anke dyes, lena wicke
skizzen des verschwindens – theatrale raumproduktionen, revolver verlag frankfurt/main (d), hg. von claudia bosse und christina nägele.
turn terror into sport
– eine massensteppintervention, wien 2007, hg. von claudia bosse, anke dyes, lena wicke
grü500 - les perses – théâtre du grütli, genève 2006, hg. von imanol atorragasti, claudia bosse, sophie klimis, michèle pralong
anatomie sade/wittgenstein – eine choreographische theaterarbeit in 3 architekturen, triton verlag, wien 2002, hg. von claudia bosse, markus keim, andreas pronegg, christine standfest und doris uhlich
alle publikationen sind über theatercombinat zu beziehen.
theatercombinat mit tragödienproduzenten mit freundlicher unterstützung von wien kultur
hybride (2009 - 2013) wird gefördert im rahmen der vierjährigen konzeptförderung der stadt wien
perser review, coriolan review sowie 2481 desaster zone wird gefördert von loft city
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