turn terror into sport pressedossier download
am 15. september
um 18.30 auf dem maria theresien-platz, wien, 100 teilnehmer, 6 stepptrainer,
6 akteure, 3 monate proben, 28 szenen. eine massive rhythmische intervention
in die stadt. publikation

„he stopp‘d
the fliers
and by his rare example made the coward
turn terror into sport.“
ein
satz aus shakespeares tragödie „coriolan
“, in der fortwährend interessen, ordnungen, regeln, rhetoriken,
glieder, staats- und körperbilder aneinanderschlagen. stadt – straße
– forum - capitol – lager – schlachtfeld. patrizier, plebejer,
volksvertreter, senatoren; soldaten, offiziere, helden.
entertainment, revue und stepptanz als aufstand in der stadt.
„turn terror
into sport“ als massenhafte choreografie im öffentlichen raum ist
inspiriert von busby berkeleys großen filmmusicals der dreissiger jahre.
brillantes entertainment schlägt um in militärische synchronität.
die körper folgen einer ordnung oder auch nicht:
„in
dieser maschinerie hat jeder eine funktion für das ganze, aber kann dieses
ganze weder sehen noch sich bewusst machen. jeder koordiniert sein verhalten
an vorgängen (in raum und zeit), nicht aber an dem gesamtbild, das erzeugt
wird! kein mitwirkender kann das erzeugte bild sehen, aber die masse sieht sich
selbst darin, d.h. sie sieht, dass sie in ihrer massierung etwas ganzes ist,
das mehr ist als die summe der individuen, und auch jedes einzelne bewusstsein
übersteigt.“
siegfried kracauer
„turn terror
into sport“ ist ein produktionsmodul, das den aufstand erprobt mit bürgern
in wien. im dreimonatigen probenprozess entstehen physische und räumliche
kenntnisse zur mobilisierung einer geteilten aktivität. revuetanz, steppen
als massenintervention in den öffentlichen raum. der asphalt ist die bühne,
der maria-theresienplatz der ort, an dem sich steppende und betrachter vermengen,
ein austragungort von rythmen und körpern. entertainment, revue und stepptanz
als aufstand in der stadt.
der massenchor aus «turn terror into sport» wird zum element der inszenierung «coriolan». der aufstand der strasse besetzt die hallen des geländes von thepalace.
die massensteppchoreografie «turn terror into sport» eröffnet als produktionsmodul «coriolan» von shakespeare, den zweiten teil der serie tragödienproduzenten von theatercombinat nach «die perser» von aischylos 2006 in wien und genf. „coriolan“ hat am 17. oktober in thepalace – betriebsbahnhof breitensee premiere.
who
choreografie/konzept: claudia bosse
stepptrainings: michael fischer, sabine hasicka, albert kessler, daniela kubik,
nele moser, martina sagmeister und nicole rutrecht, verena schönberger
mit jennifer bonn, aurelia burckhardt, marie-eve mathey-doret, gerald singer,
christine standfest, doris uhlich dramaturgie:
christine standfest
produktion/öffentlichkeitsarbeit: lena wicke
koordination turn terror into sport: jeanette picker
regieassistenz: konstantin küspert
fotografie: maria mäser, konstantin küspert
akteure akteurInnen guido aengenhaeyster, christine aiwasian,
monika bischof, anita broser, sandra bühler, julia baader, iwona brugger,
elisa colz, ingrid chlup, eva cermank, verena dreitler, liesa denk, linde dröscher,
georg deutscher, michael de werd, brigitte futscher, michaela fink, sigrid fieder,
susanne efhimou, ingeborg fellhofer, nadja frauenhofer, renate gärtner-horvath,
alexander gastinger, daniela graf, lisa von hilgers, graziella handschuh, wiebke
hebestedt, nora-anna hofmann, anna-maria huemer, johannes huemer, friedrich
juschin, elfriede havlik, daniela hiesberger, helmut hammermüller, maria
helm, rené huget, doris jaquemar, sigrid jungwirth, ulrike johannsen,
julia jovanovic, elfriede kalusch, roswitha kauer, gerlinde kammerhofer, katharina
kanter, albert kessler, brigitte kiss, petra klemenschitz, alexander klimek,
georgina klimek, susanne klos, brigitte klos, anne-sophie könig, barbara
korvas, veronika kritzer, christl kucera, sabine kührer, manuela linshalm,
michaela landauer, karin lackner, andrea mayer, geraldine miller, daniela moser,
isolde müller, nele moser, susanne muzler, astrid mayer, ingrid müller,
angela nagy, gabriella nadasdy, eui nadasdy, yihui ni, uwe mattheiß, dora
müller, maria ohrfandl, mariella pauls, anton payer, doris prammer, manfred
panis, saskia pauls, natascha pfleger, sigrid prihoda, angela payer-bacher,
susanne peterka, maria theresia pichler, elisabeth pock, ingrid pazdernik, susanna
poulicek, laurentius rainer, ingrid racz, dani rechling, ulrike ralis, ewa-maria
rogal, elisabeth risak, thomas scheiber, rita schiller, sabine schreib, birgit
schmölzer, patrick schneider, lucia steindl, dina stojrag, verena schönberger,
michaela salaba, renate schuh, esther suranyi, mirja seifert, kristina singer,
marie tappero, günther tagesen, johanna thanheiser, lisa trischler, christine
tasch, monika träger, maria tamas, klara tolnai, nina urschler, anna-caterina
wegscheider, lydia wildauer, lena wicke, veronika wimmer, luisa wallek, carmen
wild, ingrid wiederstein, andrea zeiner, carina zabini, rudolf ziegler, anna-maria
zöchling,
eine koproduktion von tanzquartier wien und theatercombinat
das projekt
wird unterstützt von wiener linien, wohnbauvereinigung für
private angestellte, österreichisches siedlungswerk, magistratsabteilung
33 der stadt wien.
theatercombinat wird gefördert von wien kultur.